www.Laparoskopie-ohne-Vollnarkose.de

Die Laparoskopie (Bauchspiegelung) ohne Vollnarkose hat enorme Vorteile für Patienten

Die Laparoskopie (Bauchspiegelung) ohne Vollnarkose hat weit weniger Nebenwirkungen

Die Laparoskopie (Bauchspiegelung) ohne Vollnarkose verzichtet auf ein „künstliches Koma“

Die Laparoskopie (Bauchspiegelung) ohne Vollnarkose hat enorme Vorteile für Patienten

Eine Operation in Vollnarkose ist nicht für alle Operationen nötig, zumal die Vollnarkose auch nicht für alle Patienten geeignet ist.

Viele Eingriffe sind sehr gut in Regionalanästhesie möglich, welche den Patienten eine schonende Möglichkeit der kompletten Schmerzausschaltung bietet. Es werden nur die Körperteile betäubt, die zum Operationsgebiet gehören und der Patient bleibt gleichzeitig wach und ansprechbar.

Die bei uns angewandte gaslose Lift-Laparoskopie macht diese Form der Anästhesie auch bei Bauchspiegelungen möglich, da- im Gegensatz zur herkömmlichen Laparoskopie mit Gas – auf das „Aufpumpen“ der Bauchhöhle verzichtet wird. Diese sog. „Gas-Insufflation“ bewirkt einen massiven intraabdominellen Druck, der eine Eigenatmung des Patienten unmöglich macht, sodaß eine Vollnarkose mit künstlicher Beatmung die einzige Möglichkeit ist.

Dies bedeutet für Risikopatienten, wie Patienten mit Herz-Lungen-Erkrankungen, ältere Menschen, Schwangere oder auch Menschen, die Angst vor der Vollnarkose haben, entweder den Verzicht auf eine Operation oder aber auf die Möglichkeit eines minimal-invasiven Eingriffs. Auch junge und gesunde Menschen entscheiden sich bewusst für eine Bauchspiegelung ohne Vollnarkose, um die Risiken der Vollnarkose zu umgehen.

Daher ist die gaslose Lift-Laparoskopie ohne Vollnarkose die einzige Möglichkeit eines minimal-invasiven chirurgischen Eingriffs mit minimal-invasiver und schonender Anästhesie in Form einer Regionalanästhesie.

Die Vorteile der gaslosen Lift-Laparoskopie mit Regionalanästhesie sind deutlich:

  • der Patient kann eigenständig atmen und muß nicht künstlich beatmet werden
  • kein „künstliches“ Koma durch Vollnarkose
  • keine künstliche Beatmung
  • Vermeidung von Wachzuständen unter Vollnarkose, welche bei ca 2% der Patienten auftreten und dazu führen, dass sie die Schmerzen spüren, aber nicht auf sich aufmerksam machen können (Siehe Blog)
  • deutlich weniger Belastung von Atmung und Kreislauf
  • Niedrigere Rate von Lungenentzündungen nach der Operation
  • kardiale Komplikationen treten seltener auf
  • weniger Thrombosen
  • bei älteren Patienten keine Gefahr eines postoperativen Delirs, welches ein sehr hohes Risiko darstellt
  • eine Vollnarkose kann zu einer sehr seltenen Stoffwechselverschiebung führen, die eine lebensbedrohliche „Hyperthermie“ mit sich führen kann
  • keine Intubation und somit keine Gefahr der Verletzung von Zähnen, Stimmbändern und des Rachenraumes
  • Vermeidung der Aspiration von Magensaft, welche zu einer sehr gefährlichen „Aspirationspneumonie“ führen kann
  • gar kein bis kaum Übelkeit und Erbrechen nach der Narkose
  • sehr viel schnellere Nahrungs-/Flüssigkeitsaufnahme nach der Operation
  • schnellere Mobilisation der Patienten nach dem Eingriff
  • generell weniger Darmträgheit nach der Operation
  • postoperativ können über den Epiduralkatheter Schmerzmittel verabreicht werden, sodass eine orale Einnahme von z.B. Opiaten (begünstigen Darmträgheit) oder von Antiphogistika (Magenschleimhaut kann angegriffen werden) verhindert werden kann

Deshalb bei Bauchspiegelung:
„Vollnarkose? – Nein-Danke!“

Es gibt unterschiedliche Verfahren der Regionalanästhesie. In Kombination mit der gaslosen Lift-Laparoskopie verwenden wir zwei rückenmarksnahe Anästhesie, die die Nerven betäuben, welche für die Versorgung des gesamten Bauchraums und der Beine zuständig sind.


Je nach Länge der geplanten Operation entscheidet sich dabei, welches Verfahren angewendet wird. Auch eine Kombination beider Anästhesien ist möglich und oft auch das beste Mittel der Wahl.
Für kurze Eingriffe(Dauer bis zu 60 Minuten) empfiehlt sich die Spinalanästhesie. Nachdem die Haut betäubt wurde, werden mit einer extrem dünnen Nadel die Nerven im Spinalkanal betäubt. Durch diese direkte Betäubung kommt es zu einem Taubheitsgefühl im Bauchbereich und in den Beinen und gleichzeitig zu einer kompletten Schmerzfreiheit. Nach einigen Stunden lässt diese Wirkung nach.

Für etwas längere Eingriffe (Dauer über 60 Minuten) verwenden wir die Epiduralanästhesie. Das Vorgehen ist ähnlich der Spinalanästhesie, nur dass hierbei ein sehr dünner winziger Schlauch in den Epiduralraum gelegt wird, der die Nerven betäubt, nachdem sie den Spinalkanal schon verlassen haben. Dadurch wird das Schmerzempfinden genauso ausgeschaltet, wie bei der Spinalanästhesie, aber das Taubheitsgefühl tritt nicht auf. Zusätzlich können über den Epiduralkatheter immer wieder Schmerzmedikamente nachgegeben werden, was für den Patienten besonders nach der Operation von Vorteil ist. Der Schlauch wird schmerzlos gezogen.

Bei beiden Regionalanästhesieverfahren wird vor Beginn des Eingriffs wiederholt geprüft, ob die gewünschte Schmerzfreiheit eingetreten ist. Vorher findet der Eingriff nicht statt!

Da die Spinalanästhesie eine umfangreichere Betäubungsdicke aufweist und über den Katheter der Epiduralanästhesie während und nach der Operation Schmerzmittel nachgegeben werden können, kombinieren wir oft beide Verfahren. Zusätzlich kann so die Gesamtmenge der Betäubungsmittel reduziert und der Stoffwechsel des Patienten noch weniger belastet werden bei optimaler Schmerzausschaltung und –therapie.

Auch während einer Operation in Regionalanästhesie werden alle wichtigen Parameter, wie EKG, Puls, Blutdruck und Sauerstoffsättigung überwacht und über eine Infusion ausreichend Flüssigkeit verabreicht.

Für viele Patienten bietet es ein Gefühl der Sicherheit und Kontrolle, während des Eingriffs ansprechbar und wach zu sein. So können sie mit dem Operateur und Anästhesisten sprechen, ein Buch lesen oder auch Musik per Kopfhörer hören. Wieder andere Patienten möchten die Möglichkeit eines leichten bis tiefen Dämmerschlafes haben, der die Eigenatmung nicht einschränkt und sie dennoch den Eingriff ohne weitere Risiken „verschlafen“ lässt. Auch dies ist jederzeit während der Operation möglich. Der Anästhesist gibt den Patienten ganz individuell nach Bedarf und Wunsch Medikamente zur Beruhigung oder zum Schlafen.

Komplikationen der Regionalanästhesie:
– Hämatome (Blutergüsse), Entzündungen, Blutungen und Hautreizungen an der Einstichstelle
– Kopfschmerzen, die über Tage andauern können
– allergische Reaktionen auf Schmerzmittel
– bei Schädigung von Nerven: Lähmungserscheinungen und Sensibilitätsstörungen

Die gaslose Bauchspiegelung gibt den Patienten die Möglichkeit einer minimal-invasiven Operation auf höchstem Niveau mit kombinierter schonender Regionalanästhesie, womit von chirurgischer und anästhesiologischer Seite viele Risiken ausgeschlossen werden und der Patient gleichzeitig die bestmögliche Therapie bekommt.

Über Aufklärungsgespräche mit dem Operateur und dem Anästhesisten, dem bewussten „Teilhaben“ an den Prozessen im Operationssaal, einer entspannten und ruhigen Atmosphäre während der Operation schaffen wir eine Umgebung , in der der Patient im Mittelpunkt steht und ein bewusster Teil des Ganzen ist. Dies schafft Sicherheit und Vertrauen und bildet die Basis einer erfolgreichen Behandlung.

Laparoskopie ohne Vollnarkose / Bauchspiegelung ohne Vollnarkose

Während der Operation kommunizieren Operateur und Anästhesist mit der
Patientin.

Bauchspiegelung ihn Vollnarkose
Bauchspiegelung ohne Vollnarkose
Bauchspiegelung ohne Vollnarkose
Laparoskopie ohne Vollnarkose
Bauchspiegelung ohne Vollnarkose
Bauchspiegelung ohne Vollnarkose
Laparoskopie ohne Vollnarkose
Bauchspiegelung ohne Vollnarkose
Laparoskopie ohne Vollnarkose
Laparoskopie ohne Vollnarkose
Laparoskopie ohne Vollnarkose
Laparoskopie ohne Vollnarkose

Erfahrungsbericht einer Patientin über eine Laparoskopie / Bauchspiegelung ohne Vollnarkose unter Regionalnarkose

Go top